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Bundesweit dürfte die Milchgarantiemenge 1999/2000 in einer Größenordnung zwischen 170.000 und 220.000 t überliefert sein. Das zeigen erste Hochrechnungen der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle GmbH (ZMP), Bonn, zum am 31. März beendeten Milchwirtschaftsjahr. Multipliziert mit der Superabgabe von rund 69,7 Pf/kg über die Garantiemenge hinaus gelieferter Milch errechne sich für die deutschen Milcherzeuger eine Strafabgabe zwischen insgesamt 120 und 150 Mio. DM. Zurzeit sei davon auszugehen, dass in den alten Bundesländern zwischen 190.000 und 250.000 t mehr Milch an die Molkereien geliefert wurden, als es nach der Garantiemengenverordnung erlaubt ist. In den neuen Bundesländern jedoch haben die Erzeuger ihre Quolte nicht vollständig ausgenutzt, so die ZMP weiter. (ED)
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