Westeuropäische Landwirte kaufen Agrartechnik

Der Agrartechnikhersteller Agco übertrifft seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2010. Das 4. Quartal hat einen Umsatzschub gebracht. In diesen drei Monaten hat der US-Konzern 19 Prozent mehr Erlöse erzielt als im schwachen Vorjahresquartal. Damit erreicht der Jahresumsatz fast 6,9 Mrd. US-$. Der Zuwachs gegenüber 2009 beträgt etwa 6 Prozent. Bislang hatte Agco-Chef Martin Richenhagen für 2010 einen Konzernumsatz von 6,7 bis 6,8 Mrd. US-$ in Aussicht gestellt.

Im gesamten Jahr 2010 verzeichnet Agco in Südamerika den größten Umsatzanstieg. In Westeuropa war das Agrartechnikgeschäft dagegen bis zum Herbst schwächer als im Vorjahr. Die Wende hat das 4. Quartal gebracht. Richenhagen erwartet, dass die westeuropäischen Landwirte auch in den kommenden Monaten mehr Traktoren und Mähdrescher kaufen. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet der Agco-Chef mit globalen Umsätzen zwischen 7,6 und 7,9 Mrd. US-$.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Duluth im US-Bundesstaat Georgia bietet Traktoren, Mähdrescher, Grünlandtechnik und Bodenbearbeitungsgeräte. Kernmarken sind Fendt, Challenger, Massey-Ferguson und Valtra. In Deutschland produziert Agco/Fendt an den beiden bayerischen Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim. (db)
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