Fleischverarbeitung

Westfleisch kauft Schlachthof Gelsenkirchen


Zuwachs in der Westfleisch‐Gruppe: Am 30. Juni hat die Westfleisch‐Führungsspitze mit dem Eigentümer der Fleischversorgung Gelsenkirchen (FVG), Reinhard Hoffmann, einen Kaufvertrag zum Erwerb des Schlachthofs Gelsenkirchen unterzeichnet. Ende April hatten die beiden Parteien die Gespräche aufgenommen. Westfleisch lässt nach dem Großbrand im Februar dieses Jahres am Standort in Paderborn bis zu 10.000 Schweine pro Woche in Gelsenkirchen in Lohn schlachten. „Die Chemie stimmte sofort. In den ersten Wochen der Kooperation entstand eine gemeinsame Idee für die Zukunft“, erklärt Christian Leding, geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei Westfleisch.

Die konstruktive Zusammenarbeit und die modernen Bedingungen vor Ort hätten gezeigt, dass aus der kurzfristigen Interimslösung für Westfleisch auch ein Kauf werden könnte. Ein parallel eingereichter Antrag beim Bundeskartellamt wurde sehr zügig positiv beschieden. Der Zukauf sei losgelöst von der Entscheidung über die Zukunft des Standorts in Paderborn zu sehen, betonte Carsten Schruck, ebenfalls geschäftsführender Westfleisch‐Vorstand. (SB)
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