Vorläufiges Ergebnis

Westfleisch schlachtet 8 Millionen Schweine

Nach einem Verlust von 4,1 Mio. € im Jahr 2015 schließt Westfleisch das Jahr 2016 mit einem Gewinn von 12,7 Mio. € ab. Das Vorläufige Konzernergebnis weist auch beim Umsatz einen Zuwachs aus, er steigt um 2,2 Prozent auf 2,47 Mrd. €. Erstmals schlachtete Westfleisch in einem Jahr 8 Millionen Schweine (plus 2,6 Prozent); die Zahl der Rinderschlachtungen sank dagegen um 3,3 Prozent auf 433.300 Tiere. Sowohl bei Schweinen (639.000 t, plus 8,1 Prozent) als auch bei Rindern (106.000 t, plus 2,8 Prozent) stieg der Fleischabsatz.

Dividende und Sonderbonus für Mitglieder

Von der Rückkehr in die Gewinnzone profitieren auch die Westfleisch‐Vertragspartner und Mitglieder. Sie können mit der Ausschüttung einer Dividende von 2,5 Prozent auf Geschäftsguthaben‐Einlagen sowie eines nach Tierarten gestaffelten Sonderbonus rechnen. Das Gesamtvolumen der Ausschüttungen liegt bei rund 2,2 Mio. €. Die Eigenkapitalquote sei mit über 40 Prozent unverändert stabil, berichtet der Konzern.

Investitionen in Schweinschlachtung geplant

Trotz des Wegfalls von rund 20 Prozent der Produktionskapazitäten durch die Brandkatastrophe am Standort Paderborn vor etwa einem Jahr konnten die Marktanteile gehalten, teilweise sogar ausgebaut werden, so die Genossenschaft. Im laufenden Geschäftsjahr will Westfleisch in Coesfeld und Oer‐Erkenschwick investieren, um die Schlachtkapazitäten für Schweine auszubauen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Rinderzerlegung habe sich der Westfleisch-Standort in Lübbecke zum größten und modernsten Schlacht‐ und Zerlegebetrieb für Großvieh in Deutschland entwickelt. (SB)
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