Halbjahresbilanz

Westfleisch steigert Exporte

Die wichtigsten Exportmärkte von Westfleisch
(Anteil in Prozent)
 Benelux  32
 China 15
 Skandinavien 12
 Großbritannien/Irland
 11
 Rumänien 7
 Polen6
 Italien/Malta 5
 Frankreich 5
 Tschechien 4
 Ungarn/Slowenien 3
Im ersten Halbjahr steigerte Westfleisch seinen Absatz im Ausland um 8,6 Prozent, teilte das Unternehmen mit. Allerdings seien die Erlöse nicht im gleichen Umfang gestiegen. Der Umsatz verbesserte sich lediglich um 3,6 Prozent. Um jeweils rund ein Viertel stiegen die Ausfuhren nach Osteuropa und in Drittländer. Deutlich zugenommen hätten die Ausfuhren insbesondere nach Polen und Rumänien. In Ostasien sei die Entwicklung in China, auf den Philippinen und in Japan auf einem guten Weg, so die Genossenschaft aus Münster.

Zentralasien im Blick

Die Hoffnungen von Westfleisch richten sich nun auf den zentralasiatischen Markt mit Kasachstan, Usbekistan, Georgien und Aserbaidschan. In diese Länder könnten bisher in Russland gefragte Artikel wie Speck und Bäuche geliefert werden, allerdings mit einer deutlich geringeren Wertschöpfung. Pro Schwein fehlten durch das russische Embargo 5 € je Erlös, meint Westfleisch-Exportchef Egbert Klokkers. Kasachstan habe vor kurzem ein bilaterales Veterinärabkommen mit Deutschland abgeschlossen, das den Import von Schweinefleisch zulässt, sofern das Herkunftsland mindestens drei Jahre schweinepestfrei ist. Hier habe sich trotz der Zollunion mit Russland eine kleine Tür geöffnet, hofft die Genossenschaft. (SB)
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