Westfleisch verzeichnet Umsatzplus


Die Westfleisch eG, Münster, hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz gesteigert. Die Zahl der Schweineschlachtungen legt weiter zu. Den Umsatz habe die Genossenschaft auf über 2 Mrd. € (2010: 1,93 Mrd. €) steigern können, erklärte Einkaufsleiter Josef Beuck am Donnerstag beim Fachforum Rind in Cloppenburg. In den Fleischzentren seien 7,16 Millionen Schweine geschlachtet und zerlegt worden, knapp 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Rinderschlachtungen blieben mit 317.000 Stück Großvieh (minus 0,6 Prozent) nahezu konstant. Die Kälberschlachtungen legten um 7 Prozent auf 52.200 Tiere zu.

Die Bullenmäster rief Beuck dazu auf, sich stärker den Erfordernissen des Marktes zu stellen. Um genormte Teilstücke für verpackte Ware im Lebensmitteleinzelhandel anbieten zu können, würden Jungbullen mit einem Schlachtgewicht von 370 bis 430 Kilogramm benötigt. Die Tiere sollten spätestens im Alter von 20 Monaten geschlachtet werden, um die vom Verbraucher gewünschte hellrote Fleischfarbe und feinfaseriges Fleisch anbieten zu können. (SB)
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