Wettbewerbsfähig nur mit züchterischem Fortschritt

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Nur wenn der biologisch-technische Fortschritt genutzt werde, könne die deutsche und europäische Landwirtschaft international wettbewerbsfähig bleiben. Davon zeigte sich Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke heute bei seiner Festansprache zum 50jährigen Bestehen des Bundessortenamtes (BSA) in Hannover überzeugt. Dazu gehöre auch die konsequente Nutzung des züchterischen Fortschritts und die damit verbundene Produktionssteigerung. Das BSA müsse dabei als Dienstleister ermöglichen, dass die neuen Technologien möglichst schnell in die landwirtschaftliche Praxis Eingang finden. Auch BSA-Präsident Dr. Rolf Jördens misst neuen Sorten als Ausdruck züchterischen Fortschritts größte Bedeutung zu. "Der Erfolg der deutschen Pflanzenzüchter ist auch der Erfolg des Bundessortenamtes", beschrieb er die Zusammenarbeit zwischen der Behörde und der Wirtschaft. (db)
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