In den fünf wichtigsten Kartoffelerzeugerländern in Nordwesteuropa sind in diesem Jahr auf einer um 3 bis 4 Prozent größeren Fläche Kartoffeln gepflanzt worden. Die Prognosen für die Erntemenge sind aber noch äußerst ungewiss. Wenn die Vereinigung der nordwesteuropäischen Kartoffelerzeuger (NEPG) den langjährigen Durchschnittsertrag ansetzt, könnte die Ernte an Konsumware um 10 Prozent größer ausfallen als im vorigen Jahr. Aufgrund der niedrigen Temperaturen kommt das Wachstum aber nur mühsam in Gang. Darauf weist die Vereinigung hin.

Trotz des verspäteten Pflanzbeginns vor allem in den Frühkartoffelregionen in Deutschland und Frankreich beschreibt die Vereinigung der nordwesteuropäischen Kartoffelerzeuger zunächst einen zügigen Fortschritt der Pflanzarbeiten. Allerdings wird nun aus Frankreich, Belgien, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden von rund zwei Wochen Wachstumsverzögerungen berichtet. (brs)
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