Raps weist in dieser Saison oft recht geringe Ölgehalte von etwa 40 Prozent auf. Dies ist dem Wetter während der gesamten Saison geschuldet. Sorten mit genetisch verankertem hohen Ölgehalt stellen sich dabei als die zuverlässigeren Öllieferanten heraus. Darauf weist die Rapool-Ring GmbH, Isernhagen, hin. Eine wichtige Rolle für die geringe Öleinlagerung spielen die Sonnenscheindauer im Juni und Juli, Hitzeperioden sowie die N-Düngung und -Verfügbarkeit. Der Rapsanbau 2010/2011 war ein Jahr mit Witterungsextremen, die bereits im Herbst 2010 begannen.

Jahresschwankungen im Ölgehalt sind typisch für den Rapsanbau. Rapool weist darauf hin, dass Sorten wie Dimension, Hammer und Genie eine starke genetische Veranlagung besitzen, um hohe Ölerträge über 44 Prozent zu bilden. Durch diese genetische Veranlagung würden auch in extremen Jahren wie diesem, die durch Standort und Klima vorgegebenen Verhältnisse, optimal in Öl umgesetzt.(az)
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