Widerstand gegen Geflügelfarm in Oberfranken


Der geplante Geflügelmastbetrieb bei Messenfeld im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels löst großen Widerstand bei Teilen der Bevölkerung aus. Die Gegner der Anlage haben Angst vor Geruchsbelästigung und gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die rund 40.000 Masthähnchen in ihrer Nachbarschaft. Durch Viren, Keime und Pilze entstünde eine "Giftgefahr, die man nur ablehnen kann", sagte eine Vertreterin der Interessengemeinschaft, die sich gegen die Geflügelfarm zur Wehr setzt. Dennoch hat der geplante Betrieb gute Chancen, genehmigt zu werden.

Jedenfalls sehen die Experten der Landwirtschaftsämter Coburg und Würzburg sowie der zuständige Gemeinderat keine stichhaltigen Hinderungsgründe. Sie rechnen vor, der Geflügelmastbetrieb sei in der vorgesehenen Größenordnung vergleichbar mit einem 60 Rinder Kuhstall. Die Kommune hat dem Bauvorhaben des Landwirts bereits zugestimmt. Noch Ende dieses Monats sollen die Genehmigungen durch das Landratsamt Lichtenfels erteilt werden. Dann kann mit dem Bau der Anlage sofort begonnen werden. (HH)  
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