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In der Bundespolitik formiert sich der Widerstand gegen reduzierte Direktzahlungen für Großbetriebe. Parteiübergreifend kritisieren Abgeordnete die Pläne der EU-Kommission. "Ich lehne eine nach Betriebsgrößen gestaffelte Kürzung der Direktzahlungen grundsätzlich ab", erläuterte Dr. Wilhelm Priesmeyer gegenüber der Agrarzeitung Ernährungsdienst (ED). Der SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende agrarpolitische Sprecher seiner Fraktion versicherte: "Das haben wir im Koalitionsvertrag anders vereinbart." Auch Ulrike Höfken, Bundestagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen ist "gegen eine nur an der Größe des Betriebes orientierte Kürzung der Direktzahlungen". Zudem wäre es laut Höfken "für Ökobetriebe eine existenzielle Bedrohung", wenn nach der Bio-Förderung auch noch die Direktzahlungen gekürzt würden. Weitere Meinungen und Stellungnahmen finden Sie im der aktuellen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (hol)
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