In einem Geflügelschlachthof der Wiesenhof-Gruppe in Möckern bei Magdeburg sollen Behörden bei Kontrollen umfangreiche Verstöße gegen Hygienevorschriften, Tier- und Verbraucherschutzbestimmungen festgestellt haben. Das berichtet das Magazin "Stern" in seiner heutigen Ausgabe. Das Unternehmen hat die Vorwürfe zurückgewiesen, berichtet LZ-Net.  Laut einer Vorabmeldung des Magazins sollen Fotos und amtliche Dokumente angeblich "katastrophale Zustände" wie "Schwarzschimmelbefall durchgängig an Wand und Decke" oder "Kontamination der Schlachtkörper mit Magen-Darm-Inhalt" dokumentieren. Außerdem seien Verstöße bei Fleischbeschau und Kühlung sowie die Überschreitung der zulässigen Schlachtmenge bemängelt worden.

Wiesenhof weist die Vorwürfe in einer Stellungnahme gegenüber der LZ zurück und bezeichnet sie als "nachweislich falsche Informationen". die "jeglicher Grundlage entbehren".  Am Standort Möckern verarbeitet Wiesenhof jährlich rund 40 Millionen Tiere vorwiegend zu Tiefkühlware. (az)
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