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Wiking Meat „Ohne Gentechnik“

Die Schlachtschweine, aus denen Braten, Koteletts und Hackfleisch hergestellt werden, stammen von dänischen Landwirten, die nach dem System von „Wiking Meat“ in Jütland arbeiten. Das Futter muss dabei sowohl in der Ferkelzucht als auch in der kompletten Mast GMO-frei sein und zu 90 Prozent aus eigenem Anbau stammen. Ab 2018 soll das gesamte Futter selbst erzeugt werden.

Antibiotika dürfen nicht eingesetzt werden. Auch das Kupieren der Schwänze ist nicht erlaubt. Die Transportzeit zur Schlachtung ist auf 2,5 Stunden begrenzt. Angestrebt wird eine größtmögliche Transparenz: vom Futter bis zum fertigen Fleischprodukt kann der Kunde die Herstellung zurückverfolgen, auf den Packungen findet er den jeweiligen Züchternamen mit Foto. Fleisch von „Wiking Meat“-Züchtern wird nur innerhalb Dänemarks vermarket. Kurze Transportwege sollen den Ausstoß von Treibhausgasen minimieren.

In Deutschland sind laut des Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) 58 Schweinefleisch- und 111 Schweine-Wurstartikel für die Nutzung des „Ohne GenTechnik“-Siegels lizenziert. Zuletzt kamen Ende Januar Produkte von „Hofglück“ dazu, einer Marke der Edeka Südwest Fleisch GmbH. Bei Rindfleisch gibt es bislang 24 zertifizierte Produkte. Im Bereich Geflügel haben Verbraucher dagegen eine größere Auswahl: 1.277 Geflügelfleisch-Produkte tragen das grüne VLOG-Siegel. (SB)
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