Wintergetreide in Russland braucht Regen


Mangelnde Niederschläge machen Landwirten in einigen Regionen Russlands zu schaffen. Wintergetreidebestände leiden unter Trockenheit. Im Verwaltungsgebiet Rostow beeinträchtigt mangelnde Bodenfeuchtigkeit die Bestände in ihrer Entwicklung, nachdem sie zuvor gut durch den Winter gekommen waren, berichtet der Informationsdienst APK-Inform unter Berufung auf Agrarverbände und das regionale Landwirtschaftsministerium. Die Situation sei zwar angespannt, heißt es, doch das Ausmaß möglicher Schäden im jetzigen Entwicklungsstadium noch nicht abzuschätzen. Landwirte würden jetzt auf Regen warten.

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums sind zwar leichte Niederschläge vorhergesagt; doch es sei schwer einzuschätzen, inwieweit diese für Entspannung sorgen können. Das französische Beratungsunternehmen Agritel berichtet indes von Bedenken über mangelnde Feuchtigkeit im Wolgagebiet, im Ural und in Sibirien. Seit April seien in diesen Gebieten nur geringe Niederschläge gefallen. (pio)
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