Wirbelsäule erst im Zerlegebetrieb abtrennen

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Die Wirbelsäule von Rindern muss nicht gleich auf dem Schlachthof herausgetrennt werden. Nach einem Vorschlag der EU-Kommission vom Mittwoch reicht es, die Wirbelsäule als BSE-Risikomaterial im Zerlegebetrieb oder beim Metzger vom Fleisch zu trennen. Alles andere würde den Schlacht- und Verarbeitungsprozess ungemein verkomplizieren, erklärte am Mittwoch die Pressesprecherin von EU-Verbraucherkommissar David Byrne in Brüssel. Die EU-Mitgliedstaaten müssen dem Vorschlag im Ständigen Veterinärausschuss noch zustimmen. Außerdem darf nach dem Vorschlag von Rinderknochen kein Separatorenfleisch mehr gewonnen werden. Zudem muss Talg bei 133 Grad Celsius drucksterilisiert werden, bevor er ins Tierfutter gelangen darf. In Deutschland ist die Verfütterung von Tierfetten dagegen grundsätzlich verboten. (Mö)
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