Wirbelsäule nun BSE-Risikomaterial

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Die Wirbelsäule von Rindern soll nun zum BSE-Risikomaterial erklärt werden. Darauf verständigten sich die EU-Agrarminister am Montag in Brüssel. Sie haben allerdings noch nicht entschieden, ob die Wirbelsäule schon auf dem Schlachthof entfernt werden muss, was erhebliche Auswirkungen mit sich brächte. EU-Verbraucherkommissar David Byrne kündigte einen Vorschlag für den kommenden Ständigen Veterinärausschuss am 6. Februar in Brüssel an, in dem "technische Details" geregelt werden sollten. Schlachthofbesitzer wollen vor allem wissen, ob nach dem Absaugen des infektionsträchtigen Rückenmarks die Wirbelsäule weiterhin wie bisher üblich gespalten werden darf. Weiterhin verständigten sich die Agrarminister darauf, Separatorenfleisch von Wiederkäuern EU-weit zu verbieten. Rinderfette sollen zukünftig bei 133 Grad drucksterilisiert werden, bevor sie ins Futter gelangen dürfen. Rinderfette für Milchaustauscher müssen zudem aus reinen Fettgeweben gewonnen werden. (Mö)
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