Die Bevölkerung in Deutschland bekundet großes Interesse am Thema Pflanzenschutz. Laut einer aktuellen Umfrage fühlt sie sich aber nur unzureichend informiert. Folge dieser Entwicklung sind  Fehleinschätzungen hinsichtlich der Verwendung und der gesetzlichen Regulierung, zeigt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin, in Auftrag gegeben worden war.

Nach Angaben des BfR gehen beispielsweise rund 70 Prozent der Befragten davon aus, dass Lebensmittel gar keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten dürfen. Auch stufen die deutschen Verbraucher die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln „als großes gesundheitliches Risiko" ein, obwohl die gesetzlichen Höchstgehalte sicherstellen, dass die Rückstände in Lebensmitteln gesundheitlich unbedenklich seien. Das BfR sieht in den Ergebnissen laut eigenem Bekunden Ansatzpunkte, die Bevölkerung gezielter über Nutzen und Risiken von Pflanzenschutzmitteln zu informieren. (az)
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