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Witzenhausener Studenten sind heute morgen zu einer Fahrradtour aufgebrochen. Der Weg führt über Göttingen zu einer Demonstration in Einbeck, wo am morgigen Samstag eine Kundgebung gegen Freilandversuche mit Gentechnik der KWS geplant ist. KWS-Vorstand Philip von dem Bussche verteidigt unterdessen die Strategie seines Unternehmens. Er hält Innovationen in der Pflanzenzüchtung für erforderlich, um sich global drängenden Zukunftsfragen wie die Sicherung der Nahrungsmittel- und Energieversorgung sowie Anpassung an den Klimawandel zu stellen. Dazu gehöre auch ein „sorgsamer und verantwortungsvoller Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen“. Die Demonstranten hätten selbstverständlich das Recht, ihre Meinung frei zu äußern. „Doch das heißt lange noch nicht, dass die in einer Demonstration vertretenen Inhalte am Ende auch zielführend und richtig für die Gesellschaft sind“, betonte von dem Bussche heute in einer Stellungnahme. (ED)
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