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Nach dem politischen Beschluss, ab dem Jahr 2001 steuerreduzierten Diesel für Landwirte einzuführen, wird jetzt an der Umsetzung gearbeitet. Zur Diskussion steht, ob der Agrardiesel tatsächlich eingefärbt werden muss oder ob dies nur "auf dem Papier" geschehen kann, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Eine Einfärbung des Diesels wird derzeit vor allem favorisiert, um einem Missbrauch vorzubeugen. Dagegen steht der hohe logistische Aufwand, der in finanzieller Hinsicht einen Teil des Steuervorteiles auffressen würde. Zur Diskussion steht deswegen auch die so genannte "Einfärbung auf dem Papier", also ein Rückerstattungsmodell, bei dem der Diesel selbst unverändert bleiben könnte. (dr)
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