Nahe Rensdorf bei Boizenburg im Landkreis Ludwigslust-Parchi wurden fünf gerissene und drei schwer verletzte Schafe gefunden. Ein Rissgutachter konnte nach einer Untersuchung der Schafe einen Wolf als Verursacher nicht ausschließen. Eine genetische Analyse des Senckenberg Instituts in Gelnhausen hat bestätigt, dass ein Wolf den Vorfall verursacht hat. Herkunft und Geschlecht des Tieres konnten nicht ermittelt werden.

In diesem Sommer konnte in der Lübtheener Heide ein Foto von vier Wolfswelpen gemacht werden. Bereits 2011 war dort ein Wolf gesichtet worden.

Die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern weisen die Tierhalter auf die Förderrichtlinie Wolf und mögliche Kompensationszahlungen für die gerissenen Schafe hin. Auch Schutzmaßnahmen wie höhere Zäune, Weidezaungeräte oder Flatterband können mit bis zu 75 Prozent der Kosten gefördert werden. (hed)
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