Wurst und Wurstkonserven auf BSE-Risikomaterial untersuchen

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Niedersachsens Landwirtschaftsminister Uwe Bartels hat die Lebensmittelüberwachung angewiesen, stichprobenartig Wurst und Wurstkonserven auf eventuell verarbeitetes BSE-Risikomaterial wie Gehirn und Rückenmark zu untersuchen. Dies solle unabhängig vom "Vertrauensgrundsatz" und von der "Eigenverantwortlichkeit des In-Verkehr-Bringens" geschehen. Auch die Erklärungen der Fleischverarbeitung, dass bereits seit Jahren weder Gehirn noch Rückenmark in die Wurst komme, sollten nicht maßgeblich sein. Die Untersuchung von vor und nach dem 1. Oktober 2000 hergestellter Wurst aus Niedersachsen wie aus anderen EU-Staaten solle den Behörden zusätzliche Entscheidungssicherheit und den Verbrauchern mehr Transparenz geben, teilte das Ministerium mit. (ED)
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