Herbststurm

Xavier bringt viel Windenergie

Sturmtief Xavier hat Deutschland am gestrigen Donnerstag reichlich Windstrom beschert. In der Spitze waren gestern zeitweise Windenergieanlagen mit einer Leistung von fast 38.000 Megawatt (MW) am Netz, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster.

Am Donnerstagmittag hätten die Windenergieanlagen hierzulande in der Zeit von 13:00 bis 14:00 Uhr Strom mit einer Leistung von etwa 37.700 MW produziert und ins Stromnetz eingespeist. Davon entfielen über 34.000 MW auf die Windenergie an Land und knapp 3.700 MW auf die Offshore-Windparks. Die gestrige Leistungsspitze liegt damit nach den bislang vorliegenden Daten nur knapp unter dem aktuellen Allzeit-Leistungsrekord vom 18. März 2017, als die Windenergie in der Zeit von 9:00 bis 10:00 Uhr Strom mit einer Leistung von 38.000 MW in das deutsche Netz einspeiste.

Die gesamte Windstromerzeugung summierte sich gestern auf 746 Mio. Kilowattstunden (kWh). Davon entfallen 650 Mio. kWh auf die Windenergie an Land und 96 Mio. kWh auf die Windenergie auf See. Trotz des stürmischen Wetters und des bereits niedrigeren Standes der Sonne speisten zudem die Fotovoltaikanlagen weitere 70 Mio. kWh in das Stromnetz ein. Damit produzierten Wind und Sonne am gestrigen Donnerstag jede zweite Kilowattstunde in Deutschland, so das IWR weiter. (Sz)
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