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Yara macht deutlich weniger Gewinn


Wenn es auch im 4. Quartal nach Angaben des norwegischen Produzenten einen Aufschwung bei den Auslieferungen zu vermelden gab, so zeichneten sich von Oktober bis Dezember 2013 keine durchgreifenden Veränderungen ab.

Wie im gesamten Jahresverlauf drückten schwache Preise für Harnstoff auf den Gewinn. Vor allem China warf den Exportmotor an und erhöhte im Berichtszeitraum die Liefermengen. Der Preis für Harnstoff rutschte von rund 300 auf 225 US-$/t.

Sehr erfreulich gestaltete sich für Yara im Berichtszeitraum der Verkauf von Mehrnährstoffdünger wie NPK-Dünger. Fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor wurde von Oktober bis Dezember 2013 abgesetzt.

Die Zahlen für das Gesamtjahr 2013 wurden heute in Oslo vorgestellt. Das Ebita sank auf 13,2 (Vorjahr: 16,9) Mrd. NOK deutlich. Insgesamt verkaufte Yara rund 23,6 Mio. t Düngemittel, ein Anstieg um fast 3 Mio. t.

Die Aussichten für das neue Geschäftsjahr 2014 sieht Yara hoffnungsvoll. Die landwirtschaftlichen Betriebe verfügen über eine gute wirtschaftliche Ausgangslage und fragten Dünger für das Frühjahr nach. Die weitere Entwicklung des Harnstoffpreises dürfte das Verhalten Chinas bestimmen.

Dazu gehört der Preis für Kohle, um Harnstoff zu produzieren sowie die Höhe der Exportsteuer. In den kommenden zwei Jahren erwartet Yara, das mit Ausnahme von einer Anlage in Algerien, zunächst keine weiteren neue Projekte ans Netz gehen werden Damit dürfte es zu keinen Überkapazitäten im großen Umfang kommen. (da)


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