Yara rechnet mit steigender Düngernachfrage


Weltweit steigt die Nachfrage nach Düngemitteln. Der norwegische Düngerkonzern Yara International ASA, Oslo, kann seine Umsätze verbessern.

Ein starkes 4. Quartal 2012 verhilft Yara zu einem versöhnlichen Jahresabschluss. Weltweit ist das Angebot an Harnstoff knapp. Yara steigerte vor allem seine Produktion in Katar und Vietnam.

Dagegen bleibt Ägypten das Sorgenkind. Durch die politischen Unruhen und eine begrenzte Zufuhr von Erdgas fahren die Anlagen nur mit schwacher Auslastung. Seit Oktober hat die Nachfrage nach Harnstoff angezogen.

Sehr viel Harnstoff liefert derzeit China. Seit Aufhebung des Exportzolls im Juli 2012 erreichten die Ausfuhren aus China im Dezember 2012 eine Rekordhöhe von 1,6 Mio. t.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Yara das Ebita auf 16,858 Mio. NOK steigern, gegenüber 16,010 Mio. NOK im Jahr 2011. Die Gesamtmenge an fertigen Mineraldüngern erreichte im Berichtsjahr 20,7 Mio. t und lag damit etwas über dem Ausstoß von 2011 von 19,5 Mio. t.

Auch für 2013 ist das Unternehmen optimistisch. Die hohen Getreidepreise unterstützen die weltweite Nachfrage nach Düngemittel. Dieser Anstieg ist notwendig, um einen weiteren Rückgang der globalen Getreidebestände zu verhindern, sagte Yara-Vorstand Jørgen Ole Haslestad. Auch für Europa erwartet Yara nach einem schwachen Saisonstart steigende Umsätze und ein erfreuliches Frühjahrsgeschäft. (da)


 
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