Quartalszahlen

Yara schwächelt weiter

"Unser Ergebnis ist schwächer als noch vor einem Jahr wegen geringer Rohstoffmargen beim Dünger. Auch wenn die Preise zum Ende des Quartals anzogen sehen wir den Markt als grundsätzlich vom Angebot getrieben und konzentrieren uns daher, unseren Geschäftsbetrieb zu stärken", so Svein Tore Holsether, Yara-CEO, anlässlich der Veröffenlichung der Quartalszahlen.  Yara will die Geschäftsbereiche mit Investitionen stärken, in denen bessere Margen zu erzielen sind. Dazu zählt laut Unternehmen das Geschäft mit Premium-Dünger und Stickstoffprodukten zur technischen Verwertung.

Das Betriebseinkommen (EBITDA) ohne Sondereffekte erreichte im dritten Quartal 2,7 Mrd. NOK (288,4 Mio. €), ein Rückgang von 8 Prozent gegenüber dem 3. Quartal 2016. Gestiegene Energiekosten und ein schwacher Dollar hätten den positiven Effekt einer größeren Liefermenge mehr als aufgezehrt. Der Absatz von Düngemitteln stieg um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund des stärkeren Harnstoffabsatzes in Nordamerika und dem anhaltenden Wachstum in Brasilien, so das Unternehmen. Der durchnittliche Nitratpreis stieg um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 

Yara habe im abgelaufenen Quartal starke Auftragseingänge verzeichnet und starte damit mit einem besser gefüllten Orderbuch ins vierte Quartal als sonst üblich, so das Unternehmen. (mrs)
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