Düngemittelgeschäft

Yara startet schwach ins neue Jahr


Der norwegische Hersteller Yara International ASA muss im 1. Quartal 2016  im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang beim Ebitda um 12 Prozent verkraften. Rückläufige Preise und Düngerlieferungen sind Gründe für das schlechte Abschneiden. Allenfalls niedrigere Erdgaskosten (minus 32 Prozent gegenüber Vorjahr) zur Herstellung von Ammoniak verhinderten Schlimmeres.
Die globalen Düngemittellieferungen sanken im Berichtsquartal um 5 Prozent im Vergleich zum 1.  Quartal 2015. Vor allem Kalkammonsalpeter (KAS) und Mehrnährstoffdünger (NPK) wurden in allen Regionen mit Ausnahme von Brasilien weniger abgesetzt. In Europa sanken die Düngemittellieferungen um 9 Prozent im Zeitraum von Januar bis März 2016. Vor allem KAS ging um 18 Prozent zurück und NPK-Dünger um 5 Prozent.

Der Yara-Vorstand erwartet in seinem heute veröffentlichten Quartalsbericht eine Aufholjagd bei den Auslieferungen im 2. Quartal 2016. (da)
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