Die geringeren Margen bei Rohstoffen hängt laut Svein Tore Holsether, Yara-CEO, zusammen mit dem weltweiten Überangebot an Harnstoff. Holsether konzentriert sich nun darauf, das operative Geschäft zu verbessern. Yara will die Geschäftsbereiche mit Investitionen stärken, in denen bessere Margen zu erzielen sind. Dazu zählt laut Unternehmen das Geschäft mit Premium-Dünger und Stickstoffprodukten zur technischen Verwertung.

Das Betriebseinkommen von April bis Juni 2017 erreichte 2,9 Mrd. NOK (357,6 Mio. €), ein Einbruch von 27 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2016. Allein die Energiekosten stiegen um 24 Prozent. Der Absatz von Düngemitteln verringerten sich um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Preisrückgang betrug 7 Prozent. Die positive Aussichten für Agrarerzeugnisse wie Getreide, Fleisch und Milchprodukte stimmen Yara für dieses Jahr zuversichtlich. In Europa erwartet das Unternehmen für das Wirtschaftsjahr 2017/18 einen normalen Bestelleingang in der Einlagerung. Der Anstieg der Energiekosten für das Gesamtjahr beträgt 225 Mio. NOK (27,7 Mio. €). (da)
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