Insgesamt wird in diesem Jahr genügend Z-Saatgut zur Verfügung stehen. Engpässe werden regional und bei einzelnen Sorten erwartet.

Die Landwirte haben in diesem Herbst bereits früh Z-Saatgut geordert, berichtet der Bundesverband der VO-Firmen (BVO). Daher lasse sich bereits kurz nach der Ernte die Marktversorgung recht gut beurteilen. Einzelne Gerstensorten seien in diesem Jahr wegen der Auswinterungen knapp, wie die agrarzeitung (az) in ihrer Ausgabe vom 10. August berichtet hatte. 

Bei Roggensaatgut komme es in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu Engpässen. Jene Regionen, die von den Auswinterungen stark betroffen waren, sind auf überregionale Lieferungen angewiesen.

Das frühzeitige Interesse an Saatgut führt der BVO darauf zurück, dass im vorigen Herbst wie auch im Frühjahr 2012 Saatgut Mangelware war. Zudem falle die Entscheidung für Z-Saatgut leicht, weil die Saatgutkosten nur einen geringen Anteil an den Produktionskosten haben. (az)
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