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Die ZG Raiffeisengruppe, Karlsruhe, erwirtschaftete 2004 einen Gesamtumsatz von 763 Mio. €. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 6,9 Prozent. Der Umsatz der ZG Raiffeisen eG ohne Beteiligungsunternehmen ist um 7,5 Prozent auf 544 Mio. € gestiegen. Die Zahlen stellte Dr. Ewald Glaser, Vorsitzender des Vorstands des Unternehmens, gestern auf der Bilanzpressekonferenz in Karlsruhe vor. Das Wachstum sei im Wesentlichen auf die gestiegene Getreideerfassung sowie die ausgeweiteten Getreidehandelsaktivitäten zurück zu führen.

Durch das gestiegene Eigenkapital und die verringerten Bankverbindlichkeiten habe man die Eigenkapitalquote über 14,1 Prozent in 2003 auf 15,5 Prozent in 2004 steigern können. Unter Berücksichtigung der 6B-Rücklage und der Haftsumme betrage das Eigenkapital 51,3 Mio.€, was bei einer Bilanzsumme von 183 Mio. € einer Eigenkapitalquote von 28 Prozent entspreche. Die Summe aller Erträge und Aufwendungen führte zu einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3,6 Mio. €. Nach Abzug der Steuern ergebe sich ein Jahresüberschuss von 2,3 Mio. € in der ZG Raiffeisen. Der nach Abzug der Steuern verbleibende Gewinn soll zur Dotierung der Rücklagen sowie Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4,4 Prozent verwendet werden. (dg)

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