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Die Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle wird 2007 ihr Informationsangebot für die Agrarmärkte einschränken müssen. "Es wird weniger Messeauftritte, reduzierte Frequenzen einzelner Informationsdienste und empfindliche Einbußen am ZMP-Informationspool geben", erklärte der ZMP-Geschäftsführer Ralf Goessler am Mittwoch bei einer Pressekonferenz zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin. Der Grund für diese Maßnahmen liege in der schwierigen Haushaltslage, in die die ZMP durch die Widerspruchsverfahren gegen die Absatzfondsbeiträge gekommen sei. "Wir bemühen uns die Einschränkungen, die sich aus den Sparzwängen ergeben, für die Marktbeteiligten gering zu halten", sagte Goessler. Besonders empfindlich werde die Arbeit der ZMP aber dadurch getroffen, "wir den Zukauf von Informationen von anderen reduzieren müssen", fügte er hinzu. Trotz des Sparhaushaltes will die ZMP ihr Informationsangebot im laufenden Jahr den veränderten Anforderungen der Märkte anpassen. So ist geplant, Milchpreisvergleich zu intensivieren, ein Schweinepreisspiegel aufzubauen und ein Preismeldesystem zu initiieren. (gk)
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