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Im Gegensatz zu anderen Branchen ist bei der Zahl der Ausbildungsplätze in der Landwirtschaft kein Abwärtstrend zu beobachten, berichtet das Sächsische Landwirtschaftsministerium, Dresden. In Berufen wie zum Beispiel dem Tierwirt nehme die Zahl sogar leicht zu. Landwirtschaftsminister Steffen Flath lobte der Mitteilung zufolge die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Insbesondere in ländlichen Regionen, wo die Landwirtschaft der größte Arbeitgeber sei, ist das Engagement der Betriebe von besonderer Bedeutung. Etwa 1.700 Jugendliche hätten dieses Jahr eine Ausbildung in der Landwirtschaft begonnen. Die Chancen auf eine feste Anstellung stünden gut. Grund sei die derzeitige Altersstruktur in den Betrieben, die auch in Zukunft die Nachfrage nach Fachleuten beleben werde.

Der Minister befürchte in einigen Jahren sogar einen Mangel an gutem Personal und rät den Landwirten daher weiter in die Ausbildung zu investieren. Über 1.600 Unternehmen seien als betriebliche Ausbildungsstätten im land- und hauswirtschaftlichen Bereich anerkannt, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums weiter. Dazu kämen 63 weitere Betriebe, für die in diesem Jahr das Anerkennungsverfahren abgeschlossen werde. (ED)

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