Zahlungsansprüche rational betrachten

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Landwirte sollten so schnell wie möglich einen rationalen Umgang mit den Zahlungsansprüchen der neuen EU-Agrarreform entwickeln. Das empfahl Dr. Jürgen Strümpfel von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft heute bei der Jahrestagung in Erfurt. Aktuell sei es wichtig, bis zum 17. Mai die Anträge auf Zahlungsansprüche fachgerecht zu stellen, weil mit der erstmaligen Berechnung und Zuweisung die Betriebsprämien gesichert werden. "Über den Wert und den Handel der Zahlungsansprüche könne man im Herbst sprechen", sagte Strümpfel. In Thüringen wird es nach seiner Einschätzung rund 800.000 Zahlungsansprüche geben. Sie werden 2005 auf Antrag für jeden Landwirt einmalig berechnet und durch einen Verwaltungsakt dauerhaft zugewiesen. Sie müssen dann jährlich zum Erhalt der Betriebsprämie aktiviert werden. Handelbar sind die Zahlungsansprüche ab dem Jahr 2006.(db)
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