Geflügelwirtschaft

Zentralverband feiert Jubiläum

Der ZDG mit seiner hohen Integrationskraft gelte als starke Stimme der Branche, so ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke zur Eröffnung der feierlichen Veranstaltung Ende der vergangenen Woche in Berlin. Nach wie vor verfüge der Standort Deutschland im weltweiten Vergleich über die die höchsten Standards, sagte Ripke vor mehr als 300 Teilnehmern. Die Entwicklung der Geflügelwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten sei sehr eindrucksvoll verlaufen. Habe die Produktion von Geflügelfleisch im Gründungsjahr des ZDG 1967 nur etwa 200.000 t betragen, so würden heute mehr als 1,2 Mio. t erzeugt.

Der ZDG setze sich für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Geflügelprodukte ein, betonte der ZDG-Präsident. "Wir brauchen mehr Ehrlichkeit in der Verbraucherkommunikation", sagte er. Derzeit drehe sich die gesellschaftlich-politische Diskussion hauptsächlich um den Lebensmitteleinzelhandel. Dabei werde übersehen, dass der Außer-Haus Verzehr bereits einen Marktanteil von mehr als 60 Prozent mit weiter steigender Tendenz besitze. Hier gebe es keinerlei verpflichtende Kennzeichnung, kritisierte Ripke. (jst)
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