Erdbeben

Zerstörte Straßen behindern Milcherfassung

Nach einem schweren Erdbeben in der Nacht zu Montag (Ortszeit) sind in Neuseeland viele Straßen unpassierbar. Dem schwersten Erdstoß der Stärke 7,9 folgten mehrere Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 6,2. Mindestens zwei Menschen starben, viele Häuser sind ersten Agenturberichten zufolge zerstört. Zudem sind zahlreiche Straßen durch Erdrutsche verschüttet oder wegen großer Risse nicht passierbar.

Dadurch erwartet die Molkerei Fonterra Probleme bei der Milcherfassung. Betriebe, die nicht erreicht werden können oder von Stromausfällen betroffen seien, müssten ihre Milch möglicherweise entsorgen, erklärte der für die Milcherfassung zuständige COO Miles Hurrell. „Wir unterstützen unsere Farmer in den betroffenen Gebieten so gut wir können“, versicherte Hurrel.

Mitarbeiter von Fonterra seien bei dem Erdbeben nicht zu Schaden gekommen. Die Produktion wurde allerdings beeinträchtigt. Inzwischen könne an den meisten Standorten wieder normal gearbeitet werden. Zwar seien noch nicht alle Sicherheitskontrollen abgeschlossen. Doch mit spürbaren Auswirkungen auf die Produktion sei nicht zu rechnen, erwartet der Chief Operating Officer für Global Operations, Robert Spurway. (SB)
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