VK Mühlen AG

Ziel knapp verfehlt

Das deutsche Mehlgeschäft der VK Mühlen AG mit der Kampffmeyer Milling Group hat sich im 1. Quartal von Oktober bis Dezember 2013 gegenüber dem Vorjahrzeitraum um rund 1,4 Mio. € im Ergebnis vor Steuern verbessert. Dennoch blieben die Absatzmengen hinter den Plänen zurück und die Margen im Kleinpackungsgeschäft niedrig. Insgesamt weist der Konzern nach drei Monaten ein positives Ergebnis vor Ertragsteuern von 500.000 € aus.

Die Bilanzsumme hat sich im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2013 um 4 auf 262 Mio. € reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt bei einem Eigenkapital von 66 Mio. € 25 Prozent. Die Netto-Finanzschulden sanken auf 61 Mio. €. 

Die GoodMills Group GmbH, Wien, hat der VK Mühlen AG mit Schreiben vom 15. Oktober 2013 nachgewiesen, dass ihr Anteilsbesitz an der Gesellschaft die Schwelle von 95 Prozent überschritten. Gunnar Steffek ist seit 18. Dezember 2013 neues Vorstandsmitglied der VK Mühlen AG. Zum 31. Januar 2014 hat Christoph Kempkes als Vorstandsvorsitzender das Unternehmen verlassen und wechselt zu dem Brotproduzenten Liecken.

Die Situation der europäischen Weizenbilanz für das Getreidewirtschaftsjahr 2013/2014 erscheint heute schwer und preisdrückend, sodass momentan ein Überschuss an Beständen und somit ein Fallen der Preise prognostiziert wird. Vor diesem Hintergrund geht der VK-Mühlen-Konzern davon aus, im aktuellen Geschäftsjahr 2013/2014 (September/Oktober) ein positives Konzernergebnis in niedriger einstelliger Millio-nenhöhe zu erzielen.

Die Kampffmeyer Milling Group wird in diesem Jahr planmäßig noch keinen positiven Beitrag leisten können. Für die Bereiche Müller's Mühle und Kampffmeyer Food Innovation geht VK Mühlen weiterhin von den geplanten positiven Ergebnisbeiträgen aus. (da)
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