In Nordrhein-Westfalen sind in einer Sammelstelle dioxinbelastete Eier gefunden worden. Die Ursache des Eintrags wird ermittelt. Die Eigenkontrolle einer Sammelstelle für Eier im Münsterland hat einen Befund mit einer Höchstgehaltsüberschreitung des Summenwerts aus Dioxin und dioxinähnlichen PCB ergeben. Der ermittelte Befund liegt bei 8,16 pg/g Eifett; der Grenzwert beträgt 5,0 pg/g Eifett, teilte Niedersachsens Agrarministerium in Hannover mit.

Die Eier stammten aus einem Betrieb im niedersächsischen Landkreis Aurich, der Legehennen konventionell hält. Der betroffene Bestand mit knapp 1.000 Hennen in Freilandhaltung ist amtlich gesperrt worden. Die Vermarktung der Eier aus diesem Betrieb würde ausschließlich über die genannte Sammelstelle erfolgen. Dort noch vorhandene Ware dieses Erzeugerbetriebs sei ebenfalls gesperrt. In NRW würden die weiteren Vertriebswege der bereits in den Handel gelangten Eier ermittelt. Die Ermittlungen zur Eintragsursache sind in Niedersachsen angelaufen, so das Agrarressort. (az)
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