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Ein bedeutender Teil von litauischen Agrarproduzenten könnten in diesem Jahr ohne Direktbeihilfen bleiben. Die Anträge für Direktbeihilfen dürfen noch bis zum 1. Juni gestellt werden, vier Wochen vor dem Fristablauf hat dies aber lediglich jeder fünfte Berechtigte getan, berichtet die russische eitung "Bauernnachrichten" aus Vilnius. Die Landwirte seien inaktiv und meldeten sich nicht bei zuständigen Behörden, zitiert das Blatt den Landwirtschaftsminister des soeben zur EU beigetretenen Landes, Jeronimas Kraujelis. Nach Angaben des nationalen Informationszentrums für Landwirtschaft und Agribusiness haben insgesamt mehr als 250.000 litauische Bauern Anspruch auf Direktbeihilfen. (pom)
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