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Einen in Deutschland derzeit sehr begrenzten Absatz für Winterbraugerste sieht Dr. Carl Otto Schill, Geschäftsführer der Schill-Malz GmbH & Co. KG. Osthoven, die auch Niederlassungen in Thüringen Sachsen-Anhalt betreibt. Kürzlich sprach Schill während der Thüringer Braugerstenrundfahrt von einer noch mangelnden Akzeptanz der Brauereien gegenüber der Winterbraugerste. Es zeigten sich aber Ansätze zu einer Veränderung der Situation.

Dieses Jahr stehe diese Kultur in Deutschland auf rund 30.000 ha, wobei es sich um die Sorten Tiffany und Vanessa handele. Das gewonnene Malz gehe vorwiegend in den Export. Erstmals während einer Thüringer Braugerstenrundfahrt konnte dieses Jahr Winterbraugerste besichtigt werden. Der Betrieb, die Agrarprodukte Laskau e.G. im Saale-Holzland- Kreis erwartete von den 30 ha Winterbraugerste der Sorte Tiffany einen Ertrag zwischen 60 und 65 dt/ha. Nach Angabe des Bereichsleiters Pflanzenproduktion, Frank Bereuther, erfolgt der Anbau auf Vertragsbasis. Ohne Vertrag könne man diese Kultur nicht anbauen. (Bm)
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