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Die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete in Sachsen-Anhalt stockt das Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt um 2,7 Mio. DM auf insgesamt 12,9 Mio. DM auf. In den Genuss der zusätzlichen Mittel kommen Grünlandbetriebe in benachteiligten Gebieten, die Grünlandflächen mit landwirtschaftlichen Vergleichszahlen (LVZ) bis 29 bewirtschaften, heißt es aus Magdeburg. Hintergrund ist die erhebliche Belastung der landwirtschaftlichen Unternehmen durch die im Jahr 2000 außergewöhnliche Trockenheit im Frühsommer und daraus resultierende Ertragseinbußen sowie ständig steigende Energiepreise. Besonders hart seien dabei Grünlandbetriebe in den ohnehin von Natur aus schon benachteiligten Gebieten und hier insbesondere mit Böden niedriger Bonität betroffen. Darüber hinaus seien zusätzliche Belastungen dieser Betriebe durch die Rinderseuche BSE zu erwarten, erklärt das Ministerium. Von den bisher für die Ausgleichszulage bereits ausgezahlten Fördermitteln in Höhe von 10,2 Mio. DM wurde für Grünland und Futterflächen außer Mais ein Betrag zwischen 105 und 140 DM/ha gewährt. Mit den aufgestockten Mitteln können für diese Flächen rund 100 DM/ha zusätzlich gezahlt werden.(ED)
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