"Mit Freiwilligkeit ist dem Tierschutz und Tierwohl mehr gedient als mit starren politisch ideologischen Vorgaben", äußerte sich der Vorsitzende der Interessengemeisnchaft der Schweinehalter deutschlands (ISN), Damm, Heinrich Dierkes. Für jeden Schweinehalter sei es positiv, dass er entscheiden könne ob er mitmacht oder nicht und welche Kriterien auf seinem Betrieb sinnvoll sind, wird Dierkes in einer Mitteilung der ISN zitiert.

Kernpunkt des Systems sei, dass der Schweinehalter über den gesetzlichen Standard hinausgehend Tierwohlkriterien erfüllen können und dafür einen Ausgleich unabhängig vom Marktpreis erhalten. Das System soll nach Angaben der ISN zum Beginn des Jahres 2014 mit der Schweinemast starten. Die Ferkelerzeugung und Ferkelaufzucht sollen unmittelbar folgen. "Jetzt geht es an die Umsetzung und die Klärung der noch offenen Details", so Dierkes. (jst)
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