Nach den endgültigen Ergebnissen der in die Agrarstrukturerhebung 2016 integrierten Bodennutzungshaupterhebung 2016 bewirtschaften Bayerns landwirtschaftliche Bertriebe insgesamt rund 3,1 Mio. ha landwirtschaftlich genutzte Fläche bzw. 2 Mio. ha Ackerland. Das entspricht etwa der Größe des vergangenen Jahres, wie das bayerische Landesamt für Statistik am Freitag mitgeteilt hat.

Dauergrünland, Mais und Winterraps

Gut ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche entfällt auf Dauergrünland (1 Mio. ha). Davon sind rund 70 % Wiesen und rund 30 % Weiden. Im Schnitt auf über einem Viertel des Ackerlands bauen Landwirte Mais an. In Schwaben und  Niederbayern auf mehr als einem Drittel. Der Anteil des Grünlands ist in Schwaben mit rund 50 Prozent am höchsten.  gefolgt von Oberbayern, wo die meisten Agrarflächen Bayerns liegen. Insgesamt 77,6 Prozent des Mais wird angebaut als Silomais/Grünmais (0,4 Mio. ha) und 22,4 Prozent als Körnermais/Mais zum Ausreifen einschließlich CCM (0,1 Mio. ha).

Rund 134.000 ha des Ackerlands sind mit Handelsgewächsen bestellt. Den größten Teil davon umfasst die Anbaufläche für Winterraps (110.000 ha). Hopfen wird auf rund 16.000 ha angebaut. Die Anbaufläche von Hackfrüchten (rund 100.500 Hektar) besteht zu 40 % aus Kartoffeln und zu rund 60 % aus Zuckerrüben ohne Saatguterzeugung. Hülsenfrüchte werden auf rund 30.000 ha angebaut. Der Anbau von Erbsen macht den größten Teil aus. (got)
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