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Im Regierungsbezirk Oberbayern gibt es zwei neue BSE-Verdachtsfälle, wie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz am Freitag mitteilte. In beiden Verdachtsfällen obliegt die endgültige Klärung derzeit der Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen. Bei einem am 23. Mai 1996 geborenen Rind (weiblich, Braunvieh) waren klinische Erscheinungen festgestellt worden. Das Tier wurde am 15. Februar 2001 getötet. Beim Landesuntersuchungsamt für das Gesundheitswesen (LUA) Südbayern ergab ein BSE-Schnelltest ein positives Ergebnis. Der Bestand wurde gesperrt.

Auch eine weitere durch das Landesuntersuchungsamt (LUA) Südbayern untersuchte Probe eines am 5. Januar 1994 geborenen Rindes (weiblich, Fleckvieh) erbrachte ein positives Schnelltestergebnis. Auch die Sperre dieses Bestandes ist veranlasst worden, teilt das Ministerium weiter mit.

Damit gibt es in Bayern derzeit sechs BSE-Verdachtsfälle, die noch der endgültigen Klärung bedürfen (Stand 16. Februar 2001). Von den Verdachtsfällen kommen zwei aus Mittelfranken und vier aus Oberbayern. (ED)
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