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Die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere auf der Insel Riems hat heute zwei weitere BSE-Fälle in Bayern bestätigt, wie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, München, mitteilt. Es handelt sich um

- eine am 15. August 1993 geborene Fleckviehkuh aus Oberfranken. Das Tier war wegen Geburtskomplikationen getötet und im Rahmen des TSE-Monitorings getestet worden. Der durch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durchgeführte BSE-Schnelltest erbrachte ein positives Ergebnis.

- eine am 12. Dezember 1996 geborene Fleckviehkuh aus Schwaben. Das Schlachttier war in einem privaten Labor in Baden-Württemberg beim BSE-Schnelltest mit positivem Ergebnis getestet worden.

Damit erhöht sich die Zahl der BSE-Fälle in Bayern auf 68.

Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland bietet AgroOnline unter der Rubrik Tierproduktion im "Extra: BSE".(ED)
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