1

Bei einer verendeten Kuh aus einem brandenburgischen Bestand im Landkreis Uckermark hat die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen BSE festgestellt. Dies teilte das brandenburgische Landwirtschaftsministerium, Potsdam, am vergangenen Freitag mit. Das Tier habe lediglich 14 Tage in dem uckermärkischen Betrieb gestanden, der damit als Quelle der Infektion ausscheide. Die Kuh stamme aus Mecklenburg-Vorpommern. Dort wurde sie im Frühjahr 1996 geboren.

Die zuständigen Behörden des Landes Mecklenburg-Vorpommern überprüfen derzeit die Herkunft des Tieres, Tierbewegungen und Kontaktbetriebe, wie das Schweriner Landwirtschaftsministerium mitteilte. Aus diesem Grund seien dort zwei Betriebe vorsorglich unter amtliche Beobachtung gestellt worden. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Im Landesveterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt Rostock wurden bisher insgesamt 65.948 BSE-Test durchgeführt, in Brandenburg insgesamt 28.394. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland bietet Ihnen AgroOnline unter Extra: BSE. (KK)
stats