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Im Freistaat Sachsen ist gestern ein zweiter BSE-Fall festgestellt worden, wie das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie heute in Dresden mitteilte. Es handele sich um ein am 12. März 1995 geborenes Rind aus einem Bestand im Landkreis Mittweida. Die Entnahme der Hirnprobe sei planmäßig im Rahmen der BSE-Überwachung in den Tierkörperbeseitigungsanstalten erfolgt. Nach dem positiven Schnelltest in der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen in Leipzig am 27. April 2001 sei der BSE-Verdacht festgestellt, der Bestand sofort gesperrt und die futtermittelrechtliche Überprüfung vorgenommen worden. Die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen habe am späten gestrigen Abend den BSE-Verdacht nun endgültig bestätigt. (ED)
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