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Bei einer Kuh aus dem Alb-Donau-Kreis (Schelklingen) hat das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt, Aulendorf, gestern den Verdacht auf BSE festgestellt, teilt das Stuttgarter Landwirtschaftsministerium mit. Die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand in Baden-Württemberg 1990 geborene Fleckvieh-Kuh stamme aus einem kleinen Bestand und sei am 8. Januar 2001 im Landkreis Reutlingen geschlachtet worden. Nach der Schlachtung wurde die vorgeschriebene Gehirnprobe entnommen, so das Ministerium weiter. Die endgültige Abklärung erfolge durch die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen. Mit dem Ergebnis dürfte frühestens Ende dieser Woche zu rechnen sein. Der betroffene Betrieb und der Schlachtbetrieb seien gesperrt worden. (ED)
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