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Der Zwiebelmarkt befindet sich im Übergang zwischen alterntiger Ware und den Lieferungen aus Übersee, schreibt die Kartoffelwirtschaft in ihrer heutigen Ausgabe. Hohe Preise für Importe werden mit der erwarteten Nachfrage gerechtfertigt. Die neuerntigen Überseezwiebeln erobern zunehmend den deutschen Markt. Schätzungsweise 20 Prozent des Bedarfs stammt derzeit von der südlichen Hemisphäre. Marktbeobachter erwarten in Kürze einen deutlichen Nachfrageschub und rechnen mit stabilen Preisen, die sich auf Großhandelsebene zwischen 54,00 bis 58,00 €/dt franko Raum Rhein-Main-Neckar bewegen.

Die Abpackbetriebe hierzulande werden aber in den kommenden Wochen zweigleisig mit neuer und alter Ware fahren. Dabei gibt der Preis oft den Ausschlag: Neue Überseeware kostet mehr als doppelt so viel wie alterntige Ware. Zwiebeln aus Niedersachsen und Mitteldeutschland werden derzeit franko Raum Rhein-Main-Neckar mit 22,00 bis 23,00 €/dt offeriert; niederländische Herkünfte liegen bei 20,00 bis 21,00 €/dt franko. (KW)

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