Zur Verwendung als Zwischenfrucht auf ökologischen Vorrangflächen bekommen die starken und praxisbewährten Spitzensorten einen Mischungspartner, der die positiven Eigenschaften der Hauptsorte nicht beeinträchtigt. Dies ermöglicht dem Anbauer, die leistungsfähigen Einzelsorten als Hauptbestandteil einer greeningfähigen Mischung zur Erfüllung von Greening Auflagen zielorientiert einzusetzen.

Der fruchtfolgeneutrale Lein ist tiefwurzelnd und durchsetzungsstark. Er wird als Mischungspartner für den Ölrettich eingesetzt. Der kleinkörnige Alexandrinerklee ergänzt die Gelbsenfsorten in zwei Komponenten-Mischungen.

Dem professionellen Rübenanbauer stehen somit die bewährten Sorten Colonel, Compass und Accent in greeningfähigen Zwei-Komponenten-Mischungen zur Verfügung.

Für die Kartoffelfruchtfolge sind der multiresistente Ölrettich Defender und die Spezialisten zur Verminderung der virusbedingten Eisenfleckigkeit, Siletta Nova und Bento, im neuen SortenGreening-Programm enthalten.

Siletina und Albatros sind als praxisbewährte Gründünger ebenfalls als greeningfähige Mischung erhältlich.

Als ökologische Vorrangflächen werden Zwischenfrüchte nur als Mischung mit einem maximalen Samenanteil von 60 Prozent einer Art anerkannt. Die Kleinkörnigkeit der Mischungspartner ermöglicht bei einer Aussaatstärke von 30 Kilogramm pro Hektar eine ausreichend hohe Pflanzendichte der Kernsorte, um Nematoden zu bekämpfen und Rettichbildung zu vermeiden. (az)
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