Ackerbau

Broschüre zu Zwischenfrüchten


Mit Zwischen- und Zweitfrüchten können vegetationslose Zeiträume genutzt werden, um die Substanz des Bodens zu verbessern. Eine neue Broschüre zeigt, was Landwirte dabei beachten sollten.

Ackerbauliche Fruchtfolgesysteme sind heute aus ökonomischen, technischen und agrarpolitischen Gründen stark vereinfacht. Daher ist es wichtig, diese Systeme mit Zwischen- und Zweitfrüchten auszugestalten. Mit Zwischen- und Zweitfrüchten können die sonst vegetationslosen Zeiträume genutzt werden. Die dabei auf dem Acker verbleibenden Pflanzenreste versorgen den Boden mit organischer Substanz. Zwischen- und Zweitfrüchte tragen außerdem zum Umwelt-, Boden- und Gewässerschutz bei, denn sie vermindern unerwünschte Effekte wie Bodenerosion und Nährstoffaustrag und sorgen für mehr Biodiversität auf dem Acker. 

Eine neue Broschüre Zwischen- und Zweitfrüchte im Pflanzenbau ist im Medienservice der BLE kostenlos zum Download verfügbar. Sie stellt Landwirten die vielfältigen Möglichkeiten vor, wie Zwischenfrüchte in Anbausysteme integriert werden können: Durch Unter- und Stoppelsaaten, Sommer- und Winterzwischenfruchtbau oder, wie heute zunehmend im Futter- oder Energiepflanzenanbau praktiziert, in Form des Zweitfruchtanbaus.

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