Afrikanische Schweinepest

China hat bisher 630.000 Schweine gekeult


Bei ASP alles unter Kontrolle, meldet China. Dort war im August die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Der Inselstaat Taiwan traut den Berichten nicht.

Vorbeugung und Kontrollmaßnahmen hätten die gefährliche Seuche "unter Kontrolle" gebracht, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Aus 22 Provinzen und Städten waren seit dem Ausbruch im August 2018 Schweinepest-Fälle gemeldet worden. Nun seien an 38 Orten die Quarantänemaßnahmen wieder aufgehoben worden, meldet der aiz-Infodienst mit Bezug auf die chinesischen Behörden.

Nachbar sieht Produktion weiter bedroht

Taiwans Regierung äußert Zweifel an den Berichten der chinesischen Stellen und fordert mehr Transparenz und Aufklärung. Der für die Beziehungen zu China zuständige Minister des Inselstaates meint, die Seuche sei in der Volksrepublik noch nicht wirklich unter Kontrolle. Daher sei auch Taiwans Schweineproduktion weiter bedroht.

In China wird fast die Hälfte des weltweiten Schweinefleischs erzeugt. Die aktuellsten Zahlen weisen eine Gesamtproduktion von 55 Mio. t aus, das entspricht einem Weltmarktanteil von 46 Prozent. Gleichzeitig ist die Volksrepublik der größte Importeur von Schweinefleisch. Ein großer Teil dieser Einfuhren kommt aus der EU, von Januar bis Oktober 2018 waren es rund 1,1 Mio. t.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats